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Artikel: Das ungesunde Interesse an Cholesterin

De ongezonde interesse in cholesterol

Das ungesunde Interesse an Cholesterin

Laut der Sendung Radar nimmt es die Pharmaindustrie mit unserer Gesundheit nicht so genau. Für einen guten Einblick schauen Sie sich die Sendung von Radar Extra an. Moderatorin Antoinette Hertsenberg ist für diese zweiteilige Sendung in die Welt der Cholesterinsenker eingetaucht. Der Beweis, dass Statine Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren, ist dünn, die Risiken von Cholesterin werden überschätzt, und vielleicht kommen Sie mit einer gesunden, vielleicht angepassten Lebensweise viel weiter.

Wir werden am Fließband manipuliert, mit riesigen Marketing- und Werbekampagnen bombardiert, und es wird die Illusion erweckt, dass wir Richtlinien erfüllen müssen, die unter anderem von der Industrie selbst ins Leben gerufen wurden, so Radar. Alles, um die Gewinne weiter in die Höhe zu treiben und noch mehr Pillen zu verkaufen. Derzeit verwenden mehr als zwei Millionen Niederländer Statine oder einen anderen Cholesterinsenker.

Nebenwirkungen? Dafür gibt es Run-in-Perioden!

Hertsenberg spricht in der Sendung sowohl mit Spezialisten als auch mit Patienten, die jeweils ihre Erfahrungen und Fragen zum aktuellen Mechanismus haben, der innerhalb der Pharmaindustrie, der Wissenschaft und des Gesundheitswesens wirksam ist. Aus einem Ausschnitt eines Gesprächs mit dem Arzt-Epidemiologen Dick Bijl:

„Menschen sagen, sie hätten Nebenwirkungen durch Statine, wurde dazu ausreichend Forschung betrieben?" Dick Bijl: „In sehr vielen dieser Studien werden sogenannte 'Run-in-Perioden' durchgeführt. Während dieser 'Run-in-Perioden' erhalten die Menschen einige Wochen lang ein Statin. Wenn sie dann viele Beschwerden bekommen, wie zum Beispiel Muskelbeschwerden, dann dürfen sie nicht an der Studie teilnehmen.

Das ist also DIE Methode, um sicherzustellen, dass Nebenwirkungen in einer Studie unterberichtet werden."

Hertsenberg: „Also werden die Menschen, die es in den ersten vier Wochen bekommen, genau herausgenommen. Und dann untersuchen sie mit der anderen Gruppe, die keine Beschwerden hat, die Nebenwirkungen. Warum ist das? Das ist doch völlig unlogisch." Bijl: „Ja, so ist sehr viel Forschung in der Medizin unlogisch aufgebaut. Man denkt sich allerlei Tricks aus, um das Mittel so schön wie möglich darzustellen."

Hertsenberg: „Aber das ist doch unglaublich? Denn man nimmt gerade die vulnerable Gruppe heraus. Die rechnet man nicht mit." Dick Bijl: „Ja, es ist völlig lächerlich, was hier passiert. In sehr vielen dieser Studien werden sogenannte Run-in-Perioden durchgeführt. Bei diesen Run-in-Perioden erhalten die Menschen einige Wochen, meist 4 Wochen, ein Statin. Wenn sie dann viele Beschwerden bekommen, zum Beispiel viele Muskelbeschwerden, dann dürfen sie nicht an der Studie teilnehmen. Das ist also DIE Methode, um sicherzustellen, dass Nebenwirkungen einfach unterberichtet werden."

„Man denkt sich allerlei Tricks aus, um das Mittel so schön wie möglich darzustellen."

Da keine gründliche – unabhängige – Forschung zu den Nebenwirkungen von Statinen durchgeführt wird, ist nicht klar, wie viele Menschen tatsächlich Beschwerden haben.... Und das ist nur der Anfang. In der neuesten Richtlinie für Hausärzte wurde der Zielwert für Patienten, die bereits eine Herz- oder Gefäßerkrankung haben und unter 70 Jahre alt sind, auf 1,8 gesenkt. Laut Hausärztin Tamara de Weijer ist das sehr niedrig. „Ein LDL unter 1,8 sehe ich eigentlich selten, auch nicht bei gesunden Menschen übrigens", so De Weijer.

Vielleicht sieht die Pharmaindustrie am liebsten, dass wir massenhaft gegen dieses verderbliche Cholesterin geimpft werden. Während in Amerika die kardiologischen Berufsorganisationen sich bereits 2013 von der LDL-Cholesterinsenkung distanziert haben.

Was dann?

Hören Sie niemals auf eigene Faust mit Statinen auf. Aber mit gesunder Ernährung und einer Portion täglicher Bewegung verbessern Sie den Zustand Ihrer Gefäße und verringern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hören Sie auf jeden Fall mit dem Rauchen auf und lernen Sie, sich zu entspannen: Nichts ist besser für Ihr Herz und Ihre Gefäße.

Schließlich: Schlafen! Tief, lang und gut...... 

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