
Weltschlaftag: Gesund schlafen, gesund altern
Der Weltschlaftag oder "Tag des Schlafes" fiel dieses Jahr auf den 13. März. Das diesjährige Thema lautet "Sleep Well, Live Better". Mit nicht weniger als 45 % der Weltbevölkerung, die unter einer Form von Schlafproblemen leidet, ist eine gute Schlafhygiene ein wichtiger Schwerpunkt für das allgemeine Wohlbefinden von sehr, sehr vielen Menschen. Der Weltschlaftag findet jedes Jahr am Freitag vor der Woche der Frühlingstagundnachtgleiche statt: Tag und Nacht sind dann auf der ganzen Erde gleich lang. Der Weltschlaftag ist als Feier des Schlafes gedacht und ein Aufruf zum Handeln für wichtige Fragen im Zusammenhang mit Schlaf, einschließlich Medizin, Bildung, soziale Aspekte und Autofahren.
Grundbedürfnis
Forschungsergebnisse zeigen, dass wir ein Drittel unseres Lebens schlafen. Schlaf ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, genau wie Essen und Trinken, und ist entscheidend für unsere allgemeine Gesundheit und unser Wohlbefinden. Es ist eigentlich so normal, dass wir selten darüber nachdenken, die optimalen Bedingungen für eine erholsame Nachtruhe zu erfüllen. Hinzu kommt, dass wir heutzutage allzu oft von Kunstlicht (u.a. Straßenlaternen), Bildschirmen im Schlafzimmer und, wenn man Pech hat, Lärmbelästigung durch das moderne Stadtleben überflutet werden.
Spülung und Wartung
Dennoch ist eine gute qualitative und quantitative Schlafqualität einer der wichtigsten Faktoren für gesundes Altern und die Verbesserung der physischen, kognitiven und emotionalen Gesundheit. Während des Schlafs spült das Gehirn schädliche Substanzen weg, die sich im Laufe des Tages angesammelt haben. Auch eine gute und qualitative Schlafqualität pflegt die "Verdrahtung" des
Gehirns, wodurch Erinnerungen vom Vortag besser gespeichert und die erworbenen Lernerfahrungen effizienter ablaufen können. Sie sehen: Es gibt viel zu sagen, um eine gute Nachtruhe in unserem täglichen Leben hohe Priorität einzuräumen!
Forschungsergebnisse zeigen, dass wir ein Drittel unseres Lebens schlafen. Schlaf ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, genau wie Essen und Trinken, und ist entscheidend für unsere allgemeine Gesundheit und unser Wohlbefinden.
Drei Säulen
Im Allgemeinen lässt sich eine gute "Schlafhygiene" auf drei Säulen aufbauen: Dauer, Kontinuität und Tiefe. Bei der Dauer sprechen wir von der tatsächlichen Länge des Schlafs. Bei Erwachsenen beträgt dies 7 bis 8 Stunden Schlaf. Kinder brauchen übrigens mehr. Kontinuität: Das bedeutet, dass der Schlaf ungestört und zusammenhängend sein sollte. Also nicht zweimal zur Toilette gehen, einmal zum Kühlschrank und schnell noch auf das Handy schauen. Tiefe: Ihr Schlaf muss tief genug sein, um sich erholen zu können. Atmung und Herzfrequenz sinken in diesem Teil des Schlafs auf den niedrigsten Rhythmus. Wenn Sie trotzdem aus diesem Schlaf geweckt werden, sind Sie desorientiert und brauchen Zeit, um zu erkennen, wo Sie sich befinden. Diese Phase sorgt hauptsächlich für körperliche Erholung.
Schlafprobleme sind eine globale Epidemie, die etwa 45 % der Weltbevölkerung betrifft. Sie wirken sich auf ihre allgemeine Gesundheit und Lebensqualität aus.
ZEHN GEBOTE für eine gute Schlafhygiene
(nach internationalen Richtlinien erstellt)
- Legen Sie eine feste Schlafenszeit und eine feste Aufstehzeit fest;
- Mittagsschlaf? Nicht länger als 45 Minuten;
- Kein übermäßiger Alkoholkonsum 4 Stunden vor dem Schlafengehen; nicht rauchen;
- Vermeiden Sie Koffein 6 Stunden vor dem Schlafengehen. (Gilt auch für Schokolade!)
- Keine schweren, würzigen oder zuckerhaltigen Speisen 4 Stunden vor dem Schlafengehen. Ein leichter Snack ist akzeptabel;
- Keine übermäßige Anstrengung kurz vor dem Schlafengehen;
- Verwenden Sie bequeme Bettwäsche;
- Suchen Sie eine angenehme Schlaftemperatur und lüften Sie gut;
- Blockieren Sie alle störenden Geräusche und sorgen Sie für so wenig Licht wie möglich;
- Reservieren Sie das Bett nur für Schlaf und Sex. Benutzen Sie das Bett nicht als Büro, halbes Arbeitszimmer oder Freizeitraum.
Blaues Licht
Wir haben schon darüber gesprochen: Blaues Licht, insbesondere von Bildschirmen, stört unseren Schlaf. Blaues Licht imitiert Tageslicht, wodurch die menschliche biologische Uhr gestört werden kann. Eine relativ neue Störquelle, aber dennoch ein gewaltiger Gegner!
Der Biorhythmus wird von einer kleinen Gruppe von Neuronen (Nucleus suprachiasmaticus) im Hypothalamus gesteuert. Diese aktivieren die Zirbeldrüse zur Produktion des Schlafhormons Melatonin. Blaues Licht verhindert die Produktion dieses Schlafhormons, und durch das Betrachten dieses blauen Lichts kann man schlechter einschlafen. Das RIVM hat kürzlich festgestellt, dass eine tägliche längere Nutzung von Bildschirmen den Schlaf tatsächlich nachteilig beeinflusst.
TIPPS & TRICKS
BUCH: "Why we sleep" von Matthew Walker. Eine echte Empfehlung zum Thema Schlaf und nicht umsonst Pflichtlektüre für jeden in unserem Unternehmen.
