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Artikel: Warum sind wir chronisch müde, leiden unter leichten Entzündungen und sind oft übergewichtig?

Edwin Bas over Chronische stress

Warum sind wir chronisch müde, leiden unter leichten Entzündungen und sind oft übergewichtig?

Stress ist ein unvermeidlicher Bestandteil des modernen Lebens. Kurze Stressphasen sind normal und sogar nützlich, doch chronischer Stress stellt eine ernsthafte Bedrohung für unsere Gesundheit dar. Er hält das sympathische Nervensystem dauerhaft aktiv, wodurch sich der Körper ständig in einem Zustand der Alarmbereitschaft befindet. Infolgedessen bleiben die Schleimhäute unter anderem in den Därmen und den Lungen über längere Zeit geöffnet, was zu einer erhöhten Exposition gegenüber körperfremden Stoffen und Toxinen führen kann. In diesem Blog wird erklärt, warum dies geschieht, welche Folgen das für den Körper hat und welche Nahrungsergänzungsmittel eine unterstützende Rolle spielen können.

Was passiert bei chronischem Stress?

Durch unseren heutigen Lebensstil erleben wir chronischen Stress. Der Körper fühlt sich nicht sicher. Es werden die falschen Dinge gegessen, zu viel, zu häufig und Nährstoffe in einem falschen Verhältnis. Es wird sich zu wenig bewegt und zu viel gesessen. Es wird sich zu wenig entspannt und der Schlaf ist gestört. Die Verbindung geht verloren, es kommen zu viele Reize an. Zu viel Lärm, zu viel Bildschirmzeit und zu viel Licht. Es wird zu wenig Zeit draußen verbracht und es werden zu viele Genussmittel verwendet.

Wir sind täglich einer Vielzahl von Strahlungen und Giftstoffen ausgesetzt. Gleichzeitig setzen wir uns selbst unter hohen Druck, haben überhöhte Erwartungen und wollen ständig mehr.

Als Menschen treffen wir Entscheidungen stark aus dem Gefühl heraus, immer auf der Suche nach Sicherheit und Überleben.

Unser genetisches Programm ist darauf ausgerichtet, Energie möglichst effizient zu speichern und zu sparen, um auf mögliche Gefahrensituationen vorbereitet zu sein, in denen wir kämpfen oder fliehen müssen. Deshalb signalisiert der Körper: Essen ist gut, Fett speichern ist gut, und Ruhe beziehungsweise Sitzen ist gut.

Das sympathische Nervensystem und die Kampf-oder-Flucht-Reaktion

Wenn wir Stress erleben, aktiviert der Körper das sympathische Nervensystem, auch bekannt als die Kampf-oder-Flucht-Reaktion. Dies hat eine Reihe direkter Auswirkungen:

  • Erhöhte Herzfrequenz und Atmung → Mehr Sauerstoff für die Muskeln und das Gehirn
  • Freisetzung von Glukose → Schnelle Energiequelle für Handlung
  • Öffnen der Schleimhäute → Damit zusätzlicher Sauerstoff und Nährstoffe schneller aufgenommen werden können. Die Hautschleimhäute öffnen sich, um den Körper abzukühlen

Die Aktivierung des sympathischen Nervensystems ist eine sinnvolle Überlebensreaktion bei akutem Stress, etwa in einer Gefahrensituation. Bei chronischem Stress bleibt diese Reaktion jedoch dauerhaft aktiv, was schädliche Folgen hat. Das Stresshormon Cortisol bleibt erhöht und es kommt zu Entzündungen.

Die folgende Abbildung gibt einen Überblick über das autonome Nervensystem, das alle unbewussten Körperprozesse steuert. Wenn der aktive sympathische Anteil im Gleichgewicht mit dem beruhigenden parasympathischen Anteil ist man kann es sich wie Gas und Bremse vorstellen befinden wir uns im Flow und fühlen uns wohl.

Chronischer Stress einfach erklärt

Kurz erkläre ich es oft so:

Der Körper steht dauerhaft unter Stress. Wir sind ständig im Alarmmodus. Das führt zu Muskelabbau, wenig Energie, einer gestörten Hormonbalance, einem geschwächten Immunsystem und einer dauerhaften Belastung durch ungesunden Stress.

Dadurch sind wichtige Stresssysteme dauerhaft aktiviert, insbesondere die HPA-Hormonen-Achse, das Immunsystem und der Energiestoffwechsel, während gleichzeitig die Schleimhäute ständig offenstehen. So entstehen Entzündungen im Körper.

Das kostet viel Energie

Also: Es muss etwas AUS und etwas DICHT gemacht werden. In erster Linie durch die Anpassung des Lebensstils, unter anderem mithilfe von Atemübungen, Bewegung, Infrarot, Kälte und Fasten, aber auch durch die richtige Ernährung und durch die Unterstützung bestimmter Nahrungsergänzungsmittel: Omega 3 als starker Entzündungshemmer; Safran als Dämpfer der Stress Achse und als Antioxidans; sowie die Aminosäure Glutamin, um die Schleimhäute, die Tight Junctions, also die Schleusen zwischen den Epithelzellen, wieder zu schließen.
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Edwin Bas

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Biochemischer Analytiker und Trainer für Lifestyle-Medizin. Edwin Bas schlägt die Brücke zwischen konventioneller und komplementärer Medizin. Mit Fokus auf Lebensstil, Ernährung und Nahrungsergänzung hilft er Menschen mit chronischen Erkrankungen effektiv. Er misst Gesundheitsparameter mit fortschrittlichen Tests und bietet individuelle Beratung. Sein Aufenthalt beim Volk der Huni Kuin im Amazonasgebiet inspirierte ihn, über die reine Symptombehandlung hinauszublicken. Neben seiner Tätigkeit als Therapeut ist er Entwickler und Gründer des Vitalitätstrainingsprogramms Allfit. Seine Mission: Die Kraft des Körpers für optimale Gesundheit nutzen.

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