Die durchaus plausible Annahme, dass unser Gehirn wie ein Quantencomputer funktioniert, haben wir an dieser Stelle schon einmal besprochen. Anhänger dieser Hypothese gibt es schon seit Jahrzehnten und es wird sogar behauptet, dass menschliche Gehirn sei komplexer als die Galaxie.

Brain-Derived Neurotrophic Factor (BDNF)

In diesem ausgetüftelten Gehirn ist ein sehr wichtiges Eiweiß vorhanden, das man Brain-Derived Neurotrophic Factor oder kurz BDNF nennt. Dieser Nervenzellen - stimulierende Wirkstoff beeinflusst verschiedene Funktionen im Körper wie:

  1. Zellschutz
  2. Wachstum von Neuronen
  3. Synapsenwachstum
  4. Unterstützung kognitiver Funktionen

Im heutigen Alltag, in dem wir  immer mehr erwarten von Körper und Kopf ist die Pflege dieser Funktionen ein wichtiger Fokus geworden.  

Die Pflege von BDNF

Die Instandhaltung von ausreichend BDNF ist demnach sehr wichtig, nicht nur für Ihr Gehirn sondern auch für das allgemeine physische und mentale Funktionieren. Auch mit unten stehenden BDNF - Stimulierungstipps werden die Konzentrationen nicht gleich ins Unermessliche steigen. Es ist eine Frage von monatelang konsequent Durchführen.

7 Tipps zur Stimulation von BDNF

Intensives Training
Je höher die Intensität einer Trainingseinheit, desto mehr BDNF wird  vom Körper hergestellt. Es funktioniert allerdings nicht wie bei den Endorphinen, die bekannterweise freikommen bei solchen körperlichen Anstrengungen.

Tipp: Probieren Sie Training mit Gewichten. Sie können am besten 2-3 Mal pro Woche ein kurzes, jedoch intensives Training von 20-30 Minuten durchführen.  

Periodisches Fasten oder Kalorienrestriktion
In Abständen Fasten und/oder das Begrenzen der Kalorieneinnahme wird allgemein als gesund beurteilt. Diese beiden Methoden wirken über unterschiedliche Mechanismen, BDNF gehört auch dazu.

Tipp: Probieren Sie eine der verschiedenen Möglichkeiten von intermittierendem Fasten. Sie können es einige Tage in der Woche ausprobieren – ohne große Anschaffungen und einschneidende Änderungen. 

Ernährung ändern
Die Einnahme raffinierter Zuckerarten oder schlechter Fette sabotiert alle gut gemeinten Versuche das BDNF zu erhöhen.  

Tipp: Essen Sie so wenig wie möglich vor-verpackte Nahrungsmittel. Wann immer die Möglichkeit besteht, entscheiden Sie sich für frisch, biologisch und regional hergestellt.

Sonnenlicht (Vitamin D3)
Die Aussetzung an direkte Sonneneinstrahlung sorgt nicht nur hinreichend Vitamin D3, sondern auch für ein breites Spektrum an Lichtfrequenzen und anderen günstige Effekten. Einer dieser Effekte ist BDNF.

Tipp: Gehen Sie so oft wie möglich in die Sonne und nach draußen. Geben Sie Ihrer Haut so viel Chance auf Sonnenlicht wie es geht - aber bitte auf eine bewusste Art und Weise, so dass Sie nicht verbrennen. Oder nehmen Sie in den dunkleren Monaten des Jahres ein Lebertranprodukt, das natürliches Vitamin D enthält.

Nahrungsergänzungsmittel
Es gibt verschiedene Supplemente, die die Produktion von BDNF unterstützen.

Tipp: Nehmen Sie Ihre heutigen Supplemente nochmal gut unter die Lupe. Es kann gut sein, dass schon ein Produkt dabei ist, das einen Effekt auf den BDNF hat.

Abnehmen
Sind Sie zu schwer? Dann ist die Produktion von BDNF im Gehirn reduziert. Nach aller Wahrscheinlichkeit steht dies in Verbindung mit zu wenig intensiver körperlicher Betätigung und dem Ausbleiben von Kalorienrestriktion.

Tipp: Kontrollieren Sie Ihre aktuelle Körperzusammenstellung und suchen Sie sich gegebenenfalls eine Abnehmmethode, die Ihnen auf lange Sicht etwas bringt, die Sie realistischerweise anwenden können.

Soziale
Bereicherung

Eine der angenehmeren Möglichkeiten Ihr BDNF zu erhöhen ist über soziale Kontakte. Das gilt auch für kleine Kinder. Darum der letzte Tipp: Verbringen Sie mehr Zeit mit Freunden und Familie. Es ist nicht nur gemütlich, sondern auch gut für Sie! Sie sind außerdem ein gutes Beispiel für Ihre Kinder.